Gepon
(Registrier-Nr: P N000015/01-010911)


Wissenschaftliche Informationen sowie Informationen über Bezugsquellen für GeponŽ
(Human Ezrin Peptide One ;HEP1)

Nach Prof. Dr. R. Ataullakhanov. Stand: 22-12-2008.

[Übersetzung des englischen Textes]

Produkt-Zulassung für GEPON in Rußland

Gesundheitsministerium der Russischen Föderation

Zulassung durch das Komitee für Pharmaka des Gesundheitsministeriums der Russischen Föderation

12. April 2001

Erlaß Nr. 6

Instruktion

für die medizinische Anwendung der Gepon-Zubereitung

(Registrier-Nr: R No 000015/01-2000)

Name nach internationaler Nomenklatur: Gepon (Geponum)

Chemische Bezeichnung: Tetradekapeptid Thr-Glu-Lys-Lys-Arg-Arg-Glu-Thr-Val-Glu-Arg-Glu-Lys-Glu.

Darreichungsform: Lyophilisat zur Herstellung von Lösungen für orale Gabe oder für lokale Applikation.

Inhalt: Ein Röhrchen oder eine Ampulle enthält 1mg, oder 2mg, oder 10mg Gepon Tetradekapeptid.

Beschreibung: Weißes lyophilisiertes Pulver, geruchlos, leicht löslich in Wasser oder physiologischen Salzlösungen.

Pharmakologische Eigenschaften: Gepon ist ein Immunmodulator mit zusätzlicher antiviraler Aktivität.

Die immunpharmakologischen und antiviralen Effekte von Gepon sind:

Bei Patienten mit HIV-Infektion führt Gepon zu einer Verringerung der Viruslast in Blutzellen und im Blutserum, gleichzeitig aktiviert es spezifische Immunreaktionen gegen HIV. In der Mehrzahl der Patienten mit HIV-Infektion führt Gepon zu folgenden Veränderungen:

Klinischer Effekt einer einmonatigen Behandlung mit Gepon ist der Schutz gegen wiederkehrende opportunistische Infektionen für einen Zeitraum von 3-6 Monaten.

Ein kurzes Behandlungsschema von 3-5 Anwendungen erlaubt die Behandlung wiederkehrender Haut- und Schleimhaut-Infektionen mit Candida-Pilzen.

Gepon hat einen entzündungshemmenden Efekt. 1-2 Tage nach Beginn der Behandlung gehen die Zeichen der Entzündung zurück, so z.B. Rötung, Schwellung, Mißgefühle, Brennen und Jucken.

Pharmakokinetik konnte nicht untersucht werden, weil das Peptid in einer Eiweißstruktur des menschlichen Organismus natürlich vorkommt.

Indikationen

Gegenanzeigen

Bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Gepon kann es nicht gegeben werden. Es soll nicht bei Kindern unter 12 Jahren eingesetzt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Daten über die Wirkung auf Schwangere liegen für Epon nicht vor. Wie bei anderen Pharmaka sollte Gepon nicht während der Schwangerschaft gegeben werden, oder nur dann, wenn eine Abwägung ergibt, daß der Vorteil für die Schwangere größer ist als das mögliche Risiko für das Ungeborene.

Müttern, die mit der Brust stillen, wird empfohlen, Gepon nicht zu nehmen.

Darreichung und Dosierung

Die Präparation wird unmittelbar vor der Behandlung in Wasser oder einer physiologischen Salzlösung gelöst.

Empfohlene Dosis für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren ist 2-10 mg parenteral oder oral einmal täglich, oder 1-2 mg in Form einer 0,02-0,04%igen Lösung zur örtlichen Anwendung auf Haut und Schleimhaut einmal täglich.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Unbekannt

Nebenwirkungen

Bisher nicht beschrieben.